In der Ruhe liegt die Kraft

Herbstwetter und lange Wochenenden. Langsam wird es kälter, kuschelige Pullis und wärmende Tees schaffen Geborgenheit. Es ist eine gute Zeit, wieder ein wenig zur Ruhe zu kommen, in die eigene Mitte zu kommen. Denn die innere Unruhe beeinträchtigt die Konzentration. Erst die innere Ruhe schärft den Blick, ermöglicht die Bewältigung von Herausforderungen und das konzentrierte Denken.

Geht die innere Ruhe verloren, gibt es nur noch Angriff oder Flucht. Stress ist die Folge.

 

Aber wie zur Ruhe kommen, wo doch so viel zu tun ist,im Job im Haus, im Garten, in der Familie?

 

1. Entscheiden: Ich nehme mir jetzt eine halbe Stunde Zeit, nur für mich. Suche mir einen bequemen Platz, drinnen, draußen in der Sonne, wo auch immer ich gerne bin. Setze mich bequem hin oder gehe einfach, durch die Wiese, durch einen Wald.

2. Innehalten: Ich lenke meine Aufmerksamkeit auf mich, meinen Atem, meinen Körper.

Wo spüre ich verspannte Partien? Kann ich sie bewusst entspannen? Ich strecke mich, langsam, genussvoll.

Ich lasse meinen Atem ein- und ausströmen. Atme ich tief in meinen Bauch oder nur an der Oberfläche?

Ich spüre, wie ich sitze. Ich spüre den Boden unter mir, den Raum um mich herum.

3. Gedanken frei lassen: Ich lasse meine Gedanken kommen und sie dürfen auch wieder weiterziehen. Das gelingt nicht immer gleich, aber mit ein wenig Übung immer besser. Ich richte meine Aufmerksamkeit wieder auf meine Atmung, meinen Körper. 

4. Dankbar sein: Nun richte ich meine Aufmerksamkeit auf etwas, für das ich heute dankbar bin und freue mich darüber. Es gibt so vieles, für das wir dankbar sein können! Da findet sich sicher etwas.